Bremen Reck - Bratseth, Beiersdorfer, Borowka, Basler (87.Wiedener), Votava, Herzog (46.Wolter), Eilts, Bode, Hobsch, Rufer
Anderlecht de Wilde - Emmers, Rutjes, Albert, Crasson, Zetterberg (83.Kooiman), Walem, Boffin, Versavel, Haagdoren, Bosman (70.Nilis)
Tore 0:1 Albert (16.) 0:2, 0:3 Boffin (18./33.) 1:3 Rufer (66.) 2:3 Bratseth (72.) 3:3 Hobsch (80.) 4:3 Bode (83.) 5:3 Rufer (89.)
Schiedsrichter Craciunescu (Rumänien)
Zuschauer 29.000


Werders hatte das erste Champions League - Heimspiel gegen den RSC Anderlecht! Torhüter Oliver Reck faustete nach gut einer Viertelstunde dem Belgier Philip Albert den Ball vor die Füße, der den Ball ohne zu zögern am Torwart vorbei ins Netz zirkelte. Der belgische Meister ließ weiterhin Ball und Gegner laufen. Boffin erziehlte das 0:2 und 0:3 noch vor der Pause.

Trainer Otto Rehhagel wechselte Thomas Wolter für den grippegeschwächten Andi Herzog ein und stellte Mario Basler ins zentrale Mittelfeld. Fortan lief es besser, Wynton Rufer gelang in der 66. Minute der 1:3-Anschlusstreffer. Werder spielte von nun an druckvoll, Bratseth traf zum 2:3 (72.) und Hobsch gelang in der 80. Minute der Ausgleich. Das Stadion stand Kopf. Ganze drei Minuten später schoss Bode das 4:3! Rufer krönte Werders Galahalbzeit sogar noch mit dem 5:3.

Fünf Tore in nur 25 Minuten, einfach unglaublich. Anderlecht hatte Werder über eine Stunde lang fest im Griff, doch Werder hat es doch noch geschafft, das Spiel umzudrehen.