Berlin Rudwaleit - Rohde, Herzog, Reich, Köller, M.Schulz (89.Anders), Ernst, Küttner, Thom, Pastor (90.B.Schulz), Doll
Bremen Reck - Kutzop, Bratseth, Sauer, Otten, Wolter, Votava, Meier, Borowka (46.Hermann), Skogheim (57.Burgsmüller), Riedle
Tore 1:0 Doll (16.) 2:0 Thom (62.) 3:0 Pastor (77.)
Schiedsrichter van Langenhove (Belgien)
Zuschauer 21.000

Der DDR-Meister BFC Dynamo Berlin hatte mit Andreas Thom, Frank Rhode und Thomas Doll drei sehr gute Spieler, vor denen Werder-Trainer Rehhagel Respekt hatte. Dies kann der Grund sein, warum Werder so offensiv in das Hinspiel ging. Vergard Skogheim gab sein Debüt und Norbert Meier spielte von Beginn an. Dynamo spielte so, wie man gegen Werder spielen muss. Hinten reinstellen, abwarten und kontern. BFC-Coach  Bogs konnte sich auf seine schnellen Stürmer Thom und Doll verlassen, es gab eine 3:0-Packung für Werder. Für das Rückspiel schien alles klar, obwohl die Berliner um Werders 6:2 gegen Moskau wussten.
Bremen Reck - Kutzop, Otten, Bratseth, Borowka, Schaaf, Votava, Meier (74.Wolter), Hermann, Riedle, Burgsmüller
Berlin Rudlaweit - Rohde, Herzog, Reich, Köller, M.Schulz (80. Ksienczyk), Küttner, Pastor (81.Anders), Ernst, Thom, Doll
Tore 1:0 Kutzop (22.Elfmeter) 2:0 Hermann (55.)  3:0 Riedle (62.) 4:0 Burgsmüller (80.) 5:0 Schaaf (90.)
Schiedsrichter Quiniou/Frankreich
Zuschauer 23.500

Werder war heiß auf das Rückspiel. Der Ost-Meister wirkte nervös. Zur Halbzeit stand es aber nach einem Kutzop-Elfmeter nur 1:0. In der zweiten Halbzeit wuchsen die Mittelfeldspieler Günther Hermann und Norbert Meier über sich hinaus. Mit einem Volleyschuss zum 2:0 machte sich Hermann unsterblich. Riedle, Burgsmüller und Schaaf schraubten das Ergebnis auf 5:0! Nach gut einem Jahr nach dem ersten Wunder gegen Moskau machte Werder das unmögliche möglich und kamen gegen BFC Dynamo Berlin nach einer 0:3-Hinspielpleite doch noch weiter.